Musterrechnung § 13b abs. 2 nr. 4 ustg

Das Ort-of-Supply-Prinzip gilt für Transaktionen mit einem Unternehmen (B2B). Die Transaktion wird dann in Frankreich besteuert und gilt in Deutschland als nicht steuerpflichtige Transaktion. Der Übersetzer stellt eine Rechnung ohne Mehrwertsteuer aus. Dies gilt als innergemeinschaftlicher Dienst, der in Deutschland nach dem Art. 13b Abs. 1 UStG steuerpflichtig ist. Die deutsche Gesellschaft ist zur Zahlung der Mehrwertsteuer verpflichtet und muss sie in ihrem Mehrwertsteuervorsteuerformular auflisten. Es gilt der ermäßigte Satz (ab s. 12 Abs. 2 Nr. 7c UStG) von 7%. Wenn der Künstler seine/ihre italienische Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angegeben hat. auf der Rechnung kann die deutsche Gesellschaft die Steuer als Vorsteuer abziehen, so dass die deutsche Gesellschaft unter dem Strich keine Steuer an die Behörden schulde.

Um die italienische Mehrwertsteuer zu vermeiden, muss das deutsche Unternehmen jedoch seine deutsche Umsatzsteuer-Nr. mitteilen. an den italienischen Künstler. Der Übersetzer sollte seiner Rechnung folgenden Vermerk hinzufügen: „nicht steuerpflichtig nach . 3a Abs. 2 UStG – Reverse Charge Verfahren.“ Um jedoch die deutsche Mehrwertsteuerpflicht zu verhindern, muss der Direktor auch die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angeben. seines spanischen Kunden auf der Rechnung. Lieferungen und Dienstleistungen, die Privatpersonen in anderen EU-Ländern erbracht werden, sind im Inland steuerpflichtig. Es gilt das Prinzip des eingetragenen Geschäftssitzes.

Der Übersetzer in Deutschland, der Direktor, der Nutzungsrechte überträgt, und die italienischen Künstler müssen die Mehrwertsteuer auf ihren Rechnungen auflisten und an die Steuerbehörden in ihrem jeweiligen Heimatland zahlen. Die Rechnung muss auch die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (MwSt.-Nr.) des Empfängers, d. h. des Verlegers in Paris, enthalten. Andernfalls weiß das deutsche Finanzamt nicht, dass der Empfänger ein Unternehmen ist und wird rückwirkend Mehrwertsteuer erheben. Unterliegt der Übersetzer der Regelung für Kleinunternehmen (Jahresumsatz unter 17.500 €), sollte er seinen Rechnungen einen anderen Vermerk hinzufügen: „Kleinunternehmen nach Artikel 19 UStG“. Dies ist notwendig, um sicherzustellen, dass der Kunde des Übersetzers in Frankreich die Transaktion ordnungsgemäß aufzeichnen kann. Die Vorschriften sind weniger klar, wenn es um Lieferungen und Dienstleistungen für Privatkunden außerhalb der EU geht.

Bestimmte Dienstleistungen wie Nutzungsrechte und Übersetzungen sind in Deutschland nicht steuerpflichtig. Es gilt das Ort-of-Supply-Prinzip nach maßlos 3a Abs. 4 UStG. Für sie kann das Register-Orts-of-Business-Prinzip nach . 3a Abs. 1 UStG (z.B. Grafikdienste) unterliegen. Beispiel: Ein in Deutschland lebender Künstler übersetzt einen Roman, der in einem Pariser Verlag erscheinen soll. Beispiel: Ein mehrwertsteuerpflichtiger italienischer Künstler verkauft das Recht auf Vervielfältigung seiner Medieninstallation an ein deutsches Unternehmen.

Da es sich um eine B2B-Transaktion handelt, gilt das Prinzip des Lieferorts, d. h. die Transaktion ist in Spanien und nicht in Deutschland steuerpflichtig. Beispiel: Ein deutscher Regisseur überträgt die Nutzungsrechte auf die Aufführung eines Theaterstücks an einen kommerziellen Veranstalter in Spanien.

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